Typische Fehler and PV Anlagen unserer Kunden
Mit bloßem Auge nicht zu erkennen, die Thermaldrohne liefert klare Ergebnisse.
Hotspots
Hotspots auf PV-Anlagen entstehen durch defekte Module, Verschmutzungen oder Beschattungen, die lokal zu Überhitzungen führen können. Sie verursachen nicht nur erhebliche Leistungseinbußen, sondern stellen auch eine erhebliche Brandgefahr dar, wenn die betroffenen Bereiche über längere Zeit unbeachtet bleiben.
Bei alten Anlagen ohne dauerhafte und präzise Leistungsüberwachung können diese nur mittels einer Thermalkamera identifiziert werden.
Bypass Dioden
Bypass Dioden in PV-Modulen schützen Solarzellen vor Überhitzung (Hotspots) und ermöglichen bei Verschattungen den Stromfluss um die betroffenen Zellen herum. Sie sind jedoch auch eine der häufigsten und ärgerlichsten Fehlerquellen, denn ein Defekt der Bypass Dioden kann erhebliche Leistungseinbußen verursachen: Bei einem Kurzschluss der Diode wird der betroffene Modulstring vollständig überbrückt, während eine Unterbrechung der Diode den Stromfluss behindert und Hotspots begünstigt. Solche Fehler können zu Leistungsreduzierungen im gesamten String führen, da alle Module im String vom geringeren Strom betroffen sind. Regelmäßige Inspektionen, z. B. durch Thermografie, helfen, solche Fehler frühzeitig zu erkennen und Ertragsverluste zu minimieren.
Ausfall eines kompletten Strings
Ein kompletter String der keine Leistung liefert, weil beispielsweise ein Kabel durchtrennt wurde oder vergessen wurde diesen mit anzuschließen. Ärgerlich, kostenintensiv aber aus der Luft einfach zu erkennen da der String keine Energie in Strom umwandelt und sich somit stärker erhitzt.